CBD und Yoga

Obwohl die Yogapraxis fast so alt ist wie die Gesellschaft selbst, ist die biologische Basis der Praxis ziemlich unverändert geblieben. Yoga fördert nach wie vor das innere Bewusstsein, genau wie damals. Aber mit den modernen wissenschaftlichen Fortschritten haben wir inzwischen andere greifbare Vorteile entdeckt, die Yoga dem Körper zu bieten hat. Ein solcher Nutzenbereich überschneidet sich mit den Wirkungen des CBD und dem System, durch das es wirkt – das Endocannabinoid-System (ECS) genannt. Wenn man darüber nachdenkt, gibt es eine Menge Überschneidungen zwischen den Wirkungen von CBD und Yoga – was die beiden zu einem perfekten Paar macht. 

Yoga-Anpassung mittels CBD

Während die Praxis des Yoga uns lehrt, Nein! zu äußeren Ablenkungen  zu sagen – können die yogischen Übungen selbst körperlich anstrengend sein. Sie belasten Sehnen und Bänder, besonders wenn sie falsch ausgeführt werden. Selbst der sanfteste Übergang ins Yoga erfordert, dass der Körper mit erhöhter Flexibilität, Flüssigkeit und Geschmeidigkeit reagiert. Yoga erfordert auch ein gutes Gleichgewicht, was wiederum eine starke Propriozeption (Bewusstsein der Körperpositionierung) erfordert. Dann ist da natürlich noch die Dehnung, die dem Yoga innewohnt… die ebenfalls intensiv sein kann. Es scheint, dass das geistige Transzendieren der eigenen Umgebung auch eine Dosis körperlicher Transzendenz erfordern kann!

Dennoch hat sich gezeigt, dass Dehnung tatsächlich Endocannabinoid-Rezeptoren in den Muskeln und Faszien aktiviert. Eine stärkere Aktivierung der Rezeptoren könnte zu einer stärkeren Cannabinoidbindung führen.

Hier einige  Vorteile der Endocannabinoid-Aktivierung in den Muskeln:

  • Entspannt das Muskelgewebe
  • Kann Muskelschmerzen lindern
  • Hemmt Entzündungen im Muskelgewebe
  • Verbessert die Differenzierung der Satellitenzellen (was zu einer schnelleren Erholung führt)
  • Unterstützt die Proteinsynthese durch Cortisol-Reduktion

CBD stärkt das, was Forscher „eine buchstäbliche Brücke zwischen Körper und Geist“ nennen. Obwohl die Idee, dass CBD die Kluft zwischen Bewusstsein und Bewegung besser überbrücken kann, eher mystisch als wissenschaftlich erscheinen mag – ist an der Aussage etwas Wahres dran. Eine von der Interkontinentalen Forschungsgruppe für Neurowissenschaften durchgeführte Studie thematisiert, dass das Endocannabinoid-System (ECS) eine Rolle im menschlichen Bewusstsein selbst spielt. Dies wird durch die Beteiligung des ECS an abstrakten kognitiven Prozessen wie posttraumatischem Stress, Stimmungs- und Traumzuständen belegt [4]. „Hatha-Yoga beruhigt den Geist bis zu dem Punkt, dass das Individuum sich nur des ‚Hier und Jetzt‘ bewusst ist […] was ein Bewusstsein der subtilen körperlichen Zustände einschließt“. [5]

CBD kann in diesem Bereich eine ebenso wichtige Rolle spielen. Viele Anwender berichten, dass sie sich konzentrierter und intuitiver fühlen, wenn sie das Pflanzenpräparat einnehmen.

Fokus und Konzentration

Natürlich geht es beim Yoga nicht nur darum, mehr in Einklang mit dem eigenen Körper zu kommen. Das ist nur die Hälfte der Gleichung, denn die Stärkung des inneren Bewusstseins hängt davon ab, dass äußere Ablenkungen und Unwahrheiten zum Schweigen gebracht werden. Fokus und Konzentration ist eben schwieriger als man denkt.

Es scheint, als seien wir alle in die Anziehungskraft der sozialen Medien geraten, eines Planeten, auf dem Narzissmus und Hyperstimulation die Norm sind. Eine Anziehungskraft, die sich früher auf ein oder zwei Stunden pro Tag beschränkte, hat uns jetzt jederzeit im Griff.

Tatsächlich überprüft der Durchschnittsdeutsche sein Smartphone fast hundertmal am Tag; wenn er gezwungen ist, auf das Gerät zu verzichten, erlebt er oft Angst, Unruhe und anderes „drogensüchtiges“ Verhalten. Es ist nicht verrückt, dies als eine echte Sucht zu betrachten, deren „Entzug“ sich negativ auf alle möglichen anderen Dinge auswirken kann. Dazu gehört unsere Fähigkeit, uns bei der Arbeit zu konzentrieren, echte Beziehungen zu nähren… und den Geist beim Yoga zu klären.

Erste Forschungsarbeiten haben gezeigt, dass CBD eng mit der Funktion der wichtigsten Neurotransmitter wie Serotonin [11] und Dopamin [12] verbunden ist – beide spielen eine Schlüsselrolle für unsere Fähigkeit, konzentriert zu bleiben. Dies könnte erklären, warum einige Anwender berichten, dass CBD das Lernen und die Konzentration verbessern kann. Diese Idee wird auch von Cannabis-Experten unterstützt. Der Molekularbiologe Dr. Bob Melamede sagt, dass Cannabinoide die Periodizität jedes Moments erweitern – das ist die Menge an wahrnehmbaren „Momentaufnahmen“, die unser Gehirn in einer bestimmten Zeiteinheit verarbeiten kann. Häufigere Momentaufnahmen bedeuten, dass jeder Moment aus relativer Sicht länger dauert. Wenn ein Mensch mehr von seinem Leben aufnehmen kann, könnte dann jeder seiner Momente besser genossen werden?

Die Verbesserung der Gesundheit ist oft das oberste Ziel einer täglichen Yogapraxis. Unabhängig davon, ob du ein Yoga-Anfänger oder ein wahrer Meister der alten Kunst bist. Die Einnahme von CBD kann dir dabei helfen, deine Praxis auf eine andere Ebene zu bringen.

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