CBD und tiefer Schlaf

Viele Menschen leiden unter Schlafproblemen mit nächtlichem Aufschrecken und ruhelosen Stunden. Das hat zur Folge, dass  die Konzentrationsfähigkeit abnimmt und die Konzentration am Tag darunter leidet. 

Dabei ist erholsamer und tiefer Schlaf für den menschlichen Körper essentiell. Wir kommen über Nacht zur Ruhe und können die notwendige Energie für den häufig hektischen Alltag sammeln. Immer mehr Studien deuten darauf hin, dass zu wenig Schlaf sich negativ auf die Gesundheit auswirken kann.

Fehlen dem Organismus die nächtlichen Ruhephasen, können kurzfristig folgende Symptome auftreten:

  • Kopfschmerzen
  • Zunehmende Verspannungen
  • Erhöhte Fehlerneigung
  • Erschöpfung
  • Müdigkeit
  • Konzentrationsschwäche
  • Leistungsschwäche
  • Stimmungsbeeinträchtigungen

Die genannten Symptome können verherende Konsequenzen haben und sich sowohl auf den beruflichen als auch privaten Alltag auswirken. Körper und Wohlbefinden leiden unter der Situation und die aktive Teilnahme am Alltag ist für die Betroffenen herausfordernd. Die Lebensqualität wird dadurch stark beeinträchtigt (Klier, Leuteritz, &Walter et a., 2013, S. 3-5). Über einen längeren Zeitraum kann dies erheblichen Einfluss auf die Gesundheit haben und sich in Krankheiten äußern.

 

Aktuelle Studien deuten darauf hin, dass die Schlafdauer das Körpergewicht beeinflusst. Zu wenig Schlaf fördert somit das Risiko für Übergewicht und in weiterer Folge an Adipositas oder Diabetes Mellitus Typ 2 zu erkranken.

Darüber hinaus zeigen die Studien, dass die Schlafdauer beim Menschen Einfluss auf die Konzentration von Hormonen, die den Appetit regulieren, hat: durch zu wenig Schlaf wird die Leptin-Konzentration gesenkt und die Ghrelinkonzentration gesteigert. Dies führt zu einer Steigerung des Appetits, vermuten Forscher (Bechthold & Leschik-Bonnet, 2010 & Chaput J-P et al., 2008).

Die Deutsche Gesellschaf für Ernährung weist darauf hin, dass wie Ernährung und Bewegung eben auch Schlaf eine wichtige Säule eines gesunden Lebensstils darstellt. Durch ausreichenden und erholsamen Schlaf kann sich die Leptin- und Ghrelinkonzentration normalisieren. Die Folgen: Wir sind dadurch weniger müde und hungrig und motivierter, uns zu bewegen. Somit sollte dem Thema Schlaf in Hinblick auf Gewichtsmanagement mehr Aufmerksamkeit geschenkt werden (Bechthold & Leschik-Bonnet, 2010).

So sieht das deutsche Ärzteblatt immer mehr Krankheiten in Zusammenhang mit Schlafmangel. Dieser kann unter anderem sogar Schmerzen verstärken oder das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöhen (Ärzteblatt, 2019).

 

Mehr Lebensqualität durch einen erholsamen Schlaf

Tiefe und lange Schlafphasen ohne Unterbrechungsphasen wird als NonREM (REM – Rapid Eye Movement)-Schlaf bezeichnet, hierbei sind sowohl der Körper als auch das Gehirn quasi im Ruhemodus. Diese laden unsere Energieakkus auf, regenerieren die Körperstrukturen, halten das Immunsystem stark bzw. halten uns ganz einfach gesund. Das Hin- und Herwälzen bzw. langatmiges Gedankenkreisen in der Nacht lassen nämlich nicht nur unsere gute Laune schwinden, sondern auch unserer Lebensgeister verfliegen.

Während der REM-Phase ist die Großhirnaktivität am stärksten ausgeprägt und in dieser Zeit wird auch am meisten geträumt. Wir durchlaufen dabei die verschiedenen Schlafphasen in unterschiedlich andauernden Zyklen mehrmals in der Nacht.

Aber auch peripher-physiologische Prozesse finden während des Schlafens statt. Veränderungen der Herzfrequenz, der Körperwärme sowie muskuläre An- und Entspannungsphasen sind zu beobachten. (Akutklinik für Psychosomatik, Psychiatrie und Psychotherapie, 2014).

Ein tiefer und erholsamer Schlaf wirkt sich unter anderem positiv auf folgende Bereiche aus:

  • Verarbeitung von Erlebten
  • Unterstützung von hormonellen Funktionen
  • Physische und psychische Erholung
  • Bewältigung von Stress
  • Festigung von Erlerntem im Langzeitgedächtnis
  • Stärkung des Immunsystems (MediClin, 2014)

Melatonin: Das Schlafhormon

Geht es um Schlaf, so dar das Hormon Melatonin nicht fehlen. Es spielt eine wesentliche Rolle. Das wir müde werden, wenn es dunkel wird, ist hauptsächlich auf das Hormon Melatonin zurück zu führen. Melatonin hat einen Einfluss auf den Tag-Nacht Rhythmus im menschlichen Körper.

Bei Dunkelheit wird Melatonin im Gehirn aktiv, wir verbinden es somit mit dem Einschlafen. Bei Tageslicht dagegen wird die Melatoninausschüttung unterdrückt und das Einschlafen dadurch verhindert. Daraus leitet sich auch der Begriff der „inneren Uhr“ ab. Bei Schlafproblemen kann Melatonin dabei helfen, die „innere Uhr“ wiederherzustellen und für Struktur sorgen.

Im Schlafzimmer sollte darauf geachtet werden, dass es über Nacht abgedunkelt ist. Störende Lichtquellen können den Körper dabei hindern, ausreichend Melatonin zu bilden.

Nun zum Wesentlichen. Es gibt Hilfsmittel aus der Natur, auf die man sich stützen kann um den Schlaf zu fördern und zu unterstützen. Gerade die Hanfpflanze, im speziellen das enthaltenen Phytocannabinoid Cannabidiol, kann dabei helfen.

CBD: Eine natürliche Möglichkeit

Eine natürliche Möglichkeit, um Schlafprobleme – ganz ohne Abhängigkeitspotenzial – in den Griff zu bekommen bietet das Phytocannabinoid Cannabidiol. Der aus der Hanfpflanze gewonnen Stoff wurde in der traditionellen Naturmedizin schon vor langer Zeit  zur Verbesserung der Schlafqualität eingesetzt. Ziel dabei ist es neben der Schlafqualität (Tiefe) auch die Gesamtschlafzeit zu verlängern und die Zeit zum Einschlafen zu verkürzen. Guter Erfolge zeigen Hanfextrakte aus CO2-Extraktion.

Ein weiterer Effekt ist, dass CBD das intensivere Träumen fördern kann, was vor belastenden Albträumen schützen kann. Vor allem für Personen mit posttraumatischen Belastungsstörungen ist dieser Effekt von großer Bedeutung. Auch wenn es um Einschlafstörungen, die mit Angst und Anspannung einhergehen zeigt sich CBD förderlich (Wanitschek & Vigl, S.112-113,2018).

 

Unser Tip: 5 Tropfen von Vollspektrum CBD Öl ca. 1 Stunde vor dem Schlafengehen einnehmen. 

Weitere Tipps für einen erholsamen Schlaf

Auch Schlafrituale können einen erholsamen Schlaf fördern. Dabei gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, diese in den Abend zu integrieren und somit einen gesunden Schlaf zu fördern:

  • Wohlfühlatmosphäre im Schlafzimmer schaffen, wenn möglich auf den Fernseher verzichten bzw. generell auf Ablenkungen
  • Uhren aus dem direkten Blickfeld entfernen (Stuck et al., S. 13-16, 2018)
  • Regelmäßige Aufsteh- und zu Bettgehzeiten einführen
  • Verzicht auf intensive Sporteinheiten, da diese den Kreislauf aktivieren
  • Tagesschlaf reduzieren auf 15 bis 20 min
  • Keine schweren Mahlzeiten zu später Stunde bei sensiblem Stoffwechsel
  • Verzicht auf Alkohol und Nikotin vor dem zu Bett gehen

Außerdem empfiehlt es sich, ungefähr eine Stunde vor dem zu Bett gehen zur Ruhe zu kommen und den Tag im Geiste abzuschließen. Dabei kann es oft helfen, sich ein Notizbuch anzulegen. Hier kann man vor dem zu Bett gehen wichtige Dinge, oder Sachen, die einen beschäftigen, notieren und somit festhalten oder auch den Tag Revue passieren zu lassen.

Häufig gehen berufliche oder private Konflikte durch den Kopf, oder Termine und Fristen, an welche man denken muss. Schreibt man sich diese vor auf, kann man beruhig einschlafen und wird nicht von Alltagsherausforderungen wachgehalten oder erwacht davon.

Atemübungen können ebenfalls dabei helfen, von einem stressigen Tag herunterzukommen. Ebenfalls empfehlen sich regelmäßige Mediationen, welches sich zusätzlich positiv auf die Gesundheit auswirken.

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