CBD Nebenwirkungen

Dass CBD einen vielseitig positiven Effekt auf unser Wohlbefinden hat, ist kaum noch umstritten. Die Einsatzmöglichkeiten sind vielfältig und reichen von Rückenschmerzen über Panikattacken bis hin zu gesünderem Schlaf. Dennoch ist CBD vergleichsweise neu. Viele Menschen sammeln aktuell erste Erfahrungen und auch die Forschung steht erst am Anfang. Im Netz gibt es deswegen sehr viele Fragen.

Welchen Effekt hat CBD? Wie schnell wirkt es? Wie lange dauert die Wirkung? Gibt es Nebenwirkungen? Ist Autofahren noch erlaubt? Im Folgenden möchten wir insbesondere auf die Nebenwirkungen eingehen.

Kurz zusammengefasst

Nebenwirkungen bei CBD-Öl sind sehr selten, einzig die Wechselwirkung mit Medikamenten die parallel eingenommen werden ist zu beobachten. In diesem Fall empfehlen wir die Einnahme mit einem Arzt durchzusprechen. Bei ersten Erfahrungen kann es kurzfristig zu trockenem Mund, Schläfrigkeit und Magenproblemen / Durchfall kommen. 

 

CBD Nebenwirkungen durch die Einnahme

Bei den Neben-Effekten von CBD spielt die Art der Einnahme, der Geschmack, die Regelmäßigkeit, die Erfahrung und natürlich die Dosierung eine Rolle. Dabei kann es (kurzfristig) zu Nebenwirkungen, wie Schläfrigkeit, Magenproblemen / Durchfall oder trockenem Mund kommen.

Übelkeit: CBD-Öle können sehr bitter sein, insbesondere wenn es ein ungefiltertes Vollspektrum-Öl ist. Nicht jeder verträgt das intensive und stark ausgeprägte Hanfaroma. Meist haben trübe und dickflüssige CBD-Öle haben eine starke Wirkung aber auch einen starken Geschmack. Bei Übelkeit empfehlen wir Öle mit Aroma, die Einnahme in Kombination mit anderen Lebensmitteln (siehe dazu hier) oder probieren Sie einfach mal CBD-Kapseln.

Durchfall: Kurzfristig kann es nach der Einnahme von CBD zu Durchfall als Nebenwirkung kommen. Insbesondere bei nicht-regelmäßiger Einnahme können Magenprobleme auftreten. Das liegt daran, dass CBD-Öl reinigende Wirkung auf den Körper und vor allem den Darmtrakt hat. Laut Experten kann das Symptome wie Durchfall oder Übelkeit erklären. In der Regel normalisiert sich der Stuhlgang nach ein paar Tagen von selbst. Sollten die Symptome länger andauern und Du CBD klar als den tatsächlichen Auslöser des Durchfalls feststellen – Dann ist Rücksprache mit Deinem Arzt eine gute Idee.

Trockener Mund: Dieser Effekt scheint durch den Einfluss des Endocannabinoidsystems auf die Speichelsekretion zu entstehen. Laut einer Studie von 2006 verändert Cannabidiol die Aktivierung der Cannabinoid-Rezeptoren (Typ 1 und 2) und verändert somit die Speichelproduktion. Wir empfehlen: Ein großes Glas Wasser.

Schläfrigkeit: Ein beliebtes Anwendungsfeld von CBD sind Schlafstörungen. CBD entspannt und hilft beim Einschlafen. Daher kann es durchaus sein, dass Sie sich nach der Einnahme etwas schläfrig fühlen, wenn Sie eine für Sie hohe Dosis oder Dosierung gewählt haben. Je nach gewünschtem Effekt lässt sich das eben genau mit der Dosierung und der Dosis gut steuern. Sollten Sie eine lange Autofahrt vor sich haben, empfiehlt sich bspw. eine geringere Dosis als abends vor dem Schlafengehen.

CBD Wechselwirkung bei Medikamenten

Sprechen Sie Ihren Arzt auf diese Wechselwirkungen an.

Besonders bei niedrigem Bluthochdruck (Hypotonie) und in der Schwangerschaft sollten Sie auf CBD verzichten. Die Studienlage ist hier relativ dünn.“

Sollten Sie bereits Medikamente nehmen, bspw. gegen Bluthochdruck oder Antidepressiva, so empfiehlt sich in jedem Fall die Einnahme & Dosierung von CBD mit einem Arzt abzusprechen. Sollte sich ein Arzt gegen CBD aussprechen, kann dies mit der Wechselwirkung zu Ihrem Medikament zusammenhängen. Man unterscheidet hier zwischen

Antagonistische Interaktionen (Hemmung): Diese Art der Interaktion bedeutet, dass das CBD den gegenteiligen Effekt zu dem Medikament hat, das Sie bereits einnehmen. Das bedeutet, dass sich die Wirksamkeit des Medikaments verringern kann.

Agonistische Interaktionen (Potenzierung): Diese Interaktion bedeutet, dass CBD ähnliche Effekte hervorruft, wie das Medikament das Sie bereits einnehmen. Hierdurch können die Gesamteffekte zu stark werden.

CYP450 Leberstoffwechsel: Alle Medikamente werden von der Leber durch spezifische Enzyme metabolisiert. Wenn CBD zu viele der gleichen Enzyme wie ein anderes Medikament teilt, kann dies deren Abbau behindern und möglicherweise zu einer Ansammlung im Blutkreislauf führen.


CBD Nebenwirkungen durch schlechte Qualität

Unterschiedliche Hersteller setzen auf unterschiedliche Verfahren und unterschiedliche Inhaltstoffe. Die Qualität des Produkts kann entsprechend stark schwanken und bringt Vor- und Nachteile mit sich. Hier ein paar Kriterien auf die sich achten können, um die Spreu vom Weizen zu trennen.

Hanfquelle: Der beste Hanf wird lokal und mit biologischen Anbaumethoden angebaut. Er wird außerdem strengen externen Tests unterzogen, um die Qualität und Reinheit nachzuweisen, die auf der Flasche angegeben ist. Hanf ist ein Bio-Akkumulator. Dies bedeutet, dass er die Fähigkeit hat, Verbindungen aus der Luft und dem Boden um ihn herum aufzunehmen und zu speichern. Dies gilt sowohl für die guten Stoffe (Stickstoff, Kalzium, Phosphor usw.) als auch für die schlechten Stoffe (Cadmium, Blei, Quecksilber, Arsen usw.). Der einzige Weg, um sicherzugehen, dass keine dieser Verbindungen im endgültigen CBD-Extrakt vorhanden ist, ist die Verwendung von Hanf der von Anfang an “sauber” ist.

Zertifizierungen: Zertifizierung spielen eine wichtige Rolle in der Bewertung von CBD Produkte. Alles rund um Zertifizierungen findest du in unserem Blog-Beitrag.

Anbaumethoden: Wer sicher gehen will, sich keine Pestizide, Herbizide oder Fungizide mit einzukaufen, sollte die Anbaumethoden des jeweiligen Herstellers genauer unter die Lupe nehmen. Bioqualität, frei von Konservierungsstoffen und optimale Bioverfügbarkeit sind weitere Qualitätsmerkmale eines guten CBD-Öls.

Was sagt die WHO?

Laut einer sehr umfangreichen Studie der WHO, die im November 2017 veröffentlicht wurde, ist natürlich vorkommendes Cannabidiol (CBD) bei Menschen und Tieren gut verträglich. Es hat keine negativen Auswirkungen auf die allgemeine Gesundheit. Zwar ist CBD nicht ganz frei von Nebenwirkungen aber in vielen Fällen besser als chemisch hergestellte Medikamente.

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